Umformende Maschinen - Beispiel Biegemaschine
Die Umformtechnik beschreibt eine Formänderung von Werkstücken im kalten beziehungsweise festen Zustand, bei dem Masse und Zusammenhalt des Werkstoffes jedoch nicht verändert werden. Die Umformtechnik kann in 5 Hauptgruppen unterteilt werden, die jeweils eine Bearbeitung und Maschinenart verwenden.
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Druckumformung
Hierbei wird das Ausgangsmaterial gewalzt (Rundbiegemaschine) oder geformt, zum Beispiel durch das Freiformverfahren, Gesenkformen, Ein- oder durchdrücken (diverse Werkstattpressen).
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Zug- und Druckumformung
Dieses beschreibt zum Beispiel das durchziehen von Werkstücken durch einen enger werdenden Spalt, das Tief oder Kragenziehen (Biegemaschinen mit spezieller Wange), das drücken und bauchen (Form einer Rinne). Teilweise können die diversen Formungen mit speziellen anbauten auf Standard Biegemaschinen ausgeführt werden.
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Zugumformung
Dieses Verfahren wird zum einen genutzt, wenn ein Werkstoff in die Länge gezogen werden soll (beidseitige Verankerung und dann ziehen in eine Richtung), oder wenn ein Durchgang erweitert werden muss (Gegendruck mit radialer Verformung). Diesen Vorgang nennt man weiten, wenn die Biegemaschine die Verformung ausführt und tiefen, wenn das Werkstück gegen die Biegemaschine gedrückt wird.
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Biegeumformung
Neben diversen Rundbiegemaschinen (zum bearbeiten von Blechen, Rohren oder jeglichem Stangenmaterial) mit 3-Walzen, wird unter diesem Begriff auch das Biegen mittels linearer Werkzeugbewegung (Abkantbank) verstanden. Diese Technik wird, durch eine große Maschinenanzahl, am meisten genutzt.
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Schubumformung
Hierunter wird das verdrehen oder verschieben des Werkstückes zusammengefasst. Also eine Richtungsänderung, die je nach Aufbau der Maschine in allen Ebenen erfolgen kann. Biegemaschinen dieser Art können meistens auch zum normalen Biegeumformen genutzt werden, bzw. Biegemaschinen durch Zubehör auf die Schubumformung erweitert werden.
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