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Eine Reise nach Oklahoma - dem früheren Staat der Indianer

Im Süden der Vereinigten Staaten zwischen Colorado, Kansas, Missouri, Arkansas, Texas und New Mexico liegt Oklahoma, ein Bundesstaat mit einer sehr langen und interessanten Geschichte. Der 46. Bundesstaat der USA trat erst 1907 den Vereinigten Staaten von Amerika bei.

Das Gebiet des heutigen Oklahoma wurde schon in prähistorischer Zeit besiedelt, wie Funde bezeugen. Angehörige der Völker der Folsom und der Clovis jagten hier schon zwischen 10000 und 15000 v. Chr. Büffel und andere Tiere. Die ersten Europäer in diesem Gebiet waren die Spanier, die die Gegend als erstes erkundeten. Im 16. und 17. Jahrhundert waren es dann französische Jäger und Fallensteller, die hier ihre Zelte aufschlugen, richtig besiedelt wurde die Gegend jedoch nicht. Durch den Louisiana Purchase ging die Gegend 1803 größtenteils an die Vereinigten Staaten über.

Diese siedelten ab 1817 Indianerstämme aus Alabama, Florida, Georgia und Mississippi in Oklahoma an und das Gebiet wurde 1834 zum Indianerterritorium erklärt und den Indianern wurde die Hoheit über dieses Gebiet zugesichert. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg wurden immer mehr indianische Stämme in der Region angesiedelt. Auf Druck der weißen Bevölkerung nahm die amerikanische Regierung jedoch 1885 Verhandlungen mit den Indianern auf und 1889 wurde das Gebiet auch für weiße Siedler freigegeben.

Die Wirtschaft Oklahomas gründet sich zum größten Teil auf dem Bergbau und auf der Landwirtschaft. Wer bei seiner Amerikareise den Wilden Westen erleben will, der ist in Oklahoma richtig, kann man doch hier an vielen Orten das Flair vergangener Tage spüren. Besuchen sollte man zum Beispiel die Chickasaw Recreation Area oder auch Indian City USA, ein nachgebautes Indianerdorf.

Um Oklahoma jedoch wirklich fühlen zu können, sollte man sich mit der Bevölkerung unterhalten um Land und Leute kennen zu lernen. Dies geht am Besten, wenn man der englischen Sprache mächtig ist. Englisch lernen kann man heute in zahlreichen Sprachkursen an Volkshochschulen oder in ähnlichen Institutionen oder auch mittels Büchern oder Multimediapaketen.

Jedoch sind diese Wege teuer und nur selten von wahrem Erfolg gekrönt, da man hier vor allem mit den konventionellen Lehrmethoden, dem isolierten Lernen von Vokabeln und Grammatik beschäftigt. Eine andere Methode des Englisch-Lernens bietet das Programm von Lerntrainer Paul Kutilin, welches auf der Art und Weise basiert, mit der Kleinkinder ihre Muttersprache erlernen.

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