Tiere

Kaninchen – Informationen über ihre Haltung

Wildkaninchen gezüchtet. Vor allem die Zwergrassen haben sich als Haustiere bewährt.
Seinen Namen erhielt das Kaninchen durch den lateinischen Begriff „cuniculus“, was „unterirdischer Gang“ heißt (wie dieser von Kaninchen gegraben wird). Ins Altfranzösische übersetzt, bedeutet das lateinische Wort „conil“ und „conin“. Aus dem letzt genannten Begriff ist im Mittelhochdeutschen vermutlich das Wort „kanin“ entstanden, und als Verniedlichungsform „Kaninchen“.
Zu der Haltung als Heimtier ist zu beachten, dass Kaninchen nach Möglichkeit nicht alleine gehalten werden sollten sondern mindestens zu zweit.
Als Tiernahrung sind vorwiegend Pflanzen zu empfehlen. Der Verdauungstrakt des Kaninchens ist auf eine regelmäßige Aufnahme von Tiernahrung gewöhnt. Längere Hungerphasen können lebensgefährlich sein. Ebenso sollte kohlenhydratreiche Tiernahrung vermieden werden, da das Verdauungssystem auf pflanzliche Nahrung eingerichtet ist. Mindestens 16 % Rohfaser sollten in der Tiernahrung enthalten sein. Durch die Verfütterung von Heu kann dieser Bedarf gedeckt werden, da das Heu viel Rohfaser enthält. Weiterhin empfiehlt sich Heu aufgrund des hohen Eiweiß- und Nährstoffgehalt.
Frischfutter ist neben Heu der zweite wichtige Bestandteil der Tiernahrung. Dieses kann aus Löwenzahn oder auch Gemüse wie Gurke, Feldsalat, etc. zusammengesetzt sein.
Die Angebote aus der Tierhandlung sind meist zu energiereich und enthalten in der Regel viele Kohlenhydrate. Zudem werden für die Herstellung oft Zuckerstoffe verwendet. Daher sollte dieses Futter nur in geringen Mengen verfüttert werden. Um das Kaninchen ordnungsgemäß zu ernähren, sollten vorwiegend Pflanzenfasern verfüttert werden und Trockenfuttermittel nur in kleinen Mengen. Frischfutter sollte in ausreichender Menge vorhanden sein. Ferner sollte darauf geachtet werden, dass dem Kaninchen immer frisches Trinkwasser zur Verfügung steht.

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: