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Olympische Winterspiele

Olympische Winterspiele gibt es seit 1924 und trotz des eigentlichen traditionellen Gedankens der Olympischen Spiele überhaupt, wechseln die teilnehmenden Sportarten sehr häufig, je nachdem, was gerade en vogue ist. So ist zum Beispiel das Snowboard fahren erst seit 1998 fester Bestandteil der Winterspiele. Auch bei den Olympischen Sommerspielen gibt es immer wieder Veränderungen, Sportarten verschwinden oder kommen hinzu oder machen eine mehrjährige Pause und werden dann wieder ins Programm aufgenommen. Die einzige Disziplin der Sommerspiele, die nur ein einziges Mal stattgefunden hat, ist das Sackhüpfen und zwar 1900. Bei den Winterspielen, die insgesamt weniger Sportarten vereinen als die Sommerspiele, halten sich die Disziplinen allerdings durchgängig. Das kann auch daran liegen, dass bei den Winterspielen Sportarten von Schnee und Eis abhängig sind und es davon gar nicht so viele gibt, wie Sportarten für die Sommerspiele. Man denke nur an die vielen Ballsportarten, die im Winter nicht zur Verfügung stehen. Gelegentlich werden auch Wintersportarten zu den Sommerspielen zugelassen. So sind auch viele der Wintersportarten von Anfang an dabei. Ein Beispiel dafür ist das Skispringen, das bereits seit Beginn der Olympischen Winterspiele teilnimmt. Erst nach seiner Entmilitarisierung wurde der Biathlon eine olympische Disziplin, ist es aber bis heute geblieben. Die Ursprünge der einzelnen Disziplinen sind sehr unterschiedlich. Ist Snowboarding so etwas wie eine Fun-Sportart, hat sich das Skispringen stets weiterentwickelt. Die erzielten Sprünge bringen immer neue Rekorde hervor und die Rampen werden immer länger. Der Biathlon stammt aus früheren Zeiten, als auf Skiern gejagt wurde, war danach eine ausschließlich militärische Disziplin und fand dann den Weg zu den Athleten.


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