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Manuel Friedrich

Manuel Friedrich wurde am 13.09.1979 in Bad Kreuznach geboren. Er ist 1,89m groß und wiegt 78kg. Seit 2007 steht er bei Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag. In seiner Jugend spielte er beim Heimatverein SG Guldental 07, bevor er 1995 zu den B-Junioren des 1. FSV Mainz 05 als Mittelfeldspieler geholt wurde. Über die B-Junioren kam er zum Ende der Saison 1999/2000 als Innenverteidiger in die Profimannschaft. Er konnte zwar im ersten richtigen Jahr bei den Profis nicht wirklich überzeugen, konnte jedoch 27 Zweitligaspiele unter den Trainern René Vandereycken, Eckhard Krautzun und Jürgen Klopp bestreiten. Mit Robert Nikolic bildete er in der Saison 2001/2002 eine stabile Abwehr und konnte überzeugen. Zudem war er torgefährlichster Verteidiger in der Liga mit acht Saisontoren. Als der FSV Mainz 05 zur Saison 2002/2003 den Aufstieg verpasste, wechselte er für eine Ablösesumme von rund 2,5 Millionen Euro zum SV Werder Bremen in die erste Bundesliga. Dort wurde ihm ein Stammplatz zugesichert, auf den er jedoch auf Grund zweimaliger Verletzung durch einen Kreuzbandriss ein Jahr lang verzichten musste. Als er wieder gesund war, konnte er nur 13 Regionalligaspiele und einen siebenminütigen Bundesligaeinsatz verbuchen. Auf Leihbasis ging er zur Winterpause 2003/2004 in seine Heimat zurück, wurde aber sechs Monate später von den Bremern zurückgeholt. Die Ablöse war nicht bekannt, soll jedoch bei ca. 1,4 Millionen Euro gelegen haben. Er wäre mit dieser Ablösesumme der teuerste Neuzugang in der Mainzer Vereinsgeschichte gewesen. Nur ein Mal fehlte er in Mainz bis zur Winterpause 2005/2006 wegen einer Gelbsperre. Als Dimo Wache verletzt war, übernahm er seine Funktion als Kapitän der Mainzer und schloss die Saison als zweikampfstärkster Abwehrspieler der Bundesliga ab. Er gewann 83% seiner Zweikämpfe. Die schwerste Entscheidung in seiner Fußballerkarriere musste er zur Saison 2007/2008 fällen, als er zu Bayer 04 Leverkusen wechselte. Friedrich erhielt dort einen Drei-Jahres-Vertrag. Durch seine sehr guten Leistungen in der Bundesliga wurden auch die Verantwortlichen der Nationalmannschaft auf ihn aufmerksam und nominierten ihn als ersten Mainzer für das Länderspiel gegen die USA im Vorfeld der WM 2006, ohne ihn jedoch einzusetzen. Für die WM 2006 erhielt Nowotny den Vorzug, da Friedrich´s Fitnesswerte zu schlecht gewesen sein sollen. Diese Entscheidung wurde heftig diskutiert, jedoch wieder in den Hintergrund gedrängt durch eine leichte Erkrankung von Manuel Friedrich mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber. Am 16.08.2006 hatte er sein Debüt im DFB-Team bei einem Testspiel gegen Schweden. Im EM-Qualifikationsspiel gegen San Marino am 06.09.2006 erzielte er sein erstes Tor für die deutsche Nationalmannschaft.


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