Einbruchschutz mit Alarmanlagen
In Zeiten zunehmender Kriminalität sind Einbrüche an der Tagesordnung. Auch wenn sich die Allgemeinheit irrtümlicherweise in Sicherheit wiegt, kann für absolute Sicherheit nur die Anschaffung einer Alarmanlage und weiteren Einbruchschutz sorgen.
Denn sie fungiert als Ergänzung zur mechanischen Sicherheit, die z. B. von Schlössern gewährleistet wird, und schlägt dann an, wenn der Eindringling versucht, sich Zutritt zu verschaffen oder ihm dies schon gelungen ist. Dabei besteht die Auswahl zwischen einer verkabelten und einer drahtlosen Einbruchmeldeanlage, die auch als Funkalarmanlage bezeichnet wird. Sollten bereits Leerrohre mit Kabeln für einzelne Sensoren an Türen und Fenstern in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung angebracht sein oder Sie es in Betracht ziehen, ihr Unternehmen zu sichern, eignet sich eine verkabelte Anlage bestens. Um solch eine Anlage nachträglich zu installieren, ist jedoch ein erheblicher Aufwand von Nöten, sodass es in diesem Fall ratsam wäre, eine auf Funk basierende Anlage zu verwenden. Aus diesem Grund findet diese Form der Sicherung besonders im Privatbereich großen Anklang.
Auch das Verlegen oder Erweitern stellt kein Problem dar. So ist es beispielsweise möglich, die Sicherheitseinrichtung bei einem Umzug mit in die neuen Räumlichkeiten zu übernehmen und den veränderten örtlichen Umständen anzupassen.
Allerdings sollten Sie sich vor billigen Alarmsystemen in Acht nehmen. Experten der Kripo beobachten den Boom der Billiganlagen, welche oft schon ab einem Preis von 125 Euro erhältlich sind, sehr skeptisch. Es wurde eine sehr hohe Störanfälligkeit bei diesen Produkten festgestellt und eine Fehlalarmquote von 90 bis 95% ermittelt, die pauschal mit 85 Euro je unnötigem Polizeieinsatz zu Buche schlägt. Daher sollte eine entsprechend geprüfte Sicherheitseinrichtung angeschafft werden, die ein Zertifikat vom Verband für Schadensverhütung (VdS) trägt.



