Haus & Garten

Brennholz

Ein Feuer mit Brennholz ist eine Form der Wärmeerzeugung, die schon seit Urzeiten verwendet wird. Mittlerweile ist die Nutzung von Kaminen und Öfen wieder populär geworden, gerade im Hinblick auf steigende Preise anderer Energielieferanten. Trotzdem hat der nachwachsende Rohstoff einige Eigenarten, die hier vorgestelt werden.

Auf dem Markt ofenfertiges Holz, Scheitholz, Rundholz oder Blockholz, Brennreisig, sowie andere Holzprodukte zu Heizzwecken. Grundsätzlich muss bei der Auswahl des Holzes nach der gewünschten Anwendung nterschieden werden: Wird das Holz hauptsächlich zum Heizen und zur Erzeugung von Wärme genutzt, oder spielt die Behaglichkeit eines Feuers die größere Rolle.
Wird das Brennholz zu Heizzwecken genutzt, spielt der Heizwert eine große Rolle. Er ist von der chemischen Zusammensetzung und dem Aufbau des Holzes abhängig. Je höher der Heizwert ist, desto höher ist die Energie, also die Wärmemenge, die durch die Verbrennung abgegeben wird. Spielt eher die angenehme Athmosphäre eines Kamins die Hauptrolle, so sind die entscheidenden Faktoren des Holzes die optische Attraktivität und der Geruch während des Brennens.

Für eine ideale Verbrennung ist die Lagerung des Kaminholz entscheidend. Da frischgeschlagenes Holz zunächst eine Holzfeuchte von etwa 55 bis 70 % (Nadelholz) und 70 und 100% (Laubholz)besitzt, sollte es vor der Verwendung trockengelagert werden. Holz ist dann zur Feuerung bereit, wenn die Holzfeuchte auf 20% gesunken ist. Die Trockenzeit variiert zwar je nach Holzart, jedoch gilt der Richtwert von ein bis zwei Jahren. Entscheidend für eine gute Trocknung ist der Luftdurchzug. Idealerweis wird das Holz in Scheiten unter dem Vordach einer Hauswand mit einigem Abstand zu dieser gestapelt und ruhen gelassen.

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