Haartransplantation - ein Weg aus der Kahlköpfigkeit
Kleider machen Leute - so heißt es im Volksmund. Gemeint sind natürlich nicht nur die Kleider, sondern das Aussehen überhaupt. Im Privat- und Berufsleben kann es unvorteilhaft sein, eine Glatze zu haben, besonders im jungen Alter. Daher entschließen sich immer mehr Menschen auch in Deutschland zu einer Haartransplantation. Im Vergleich zum Tragen von Toupets oder Perücken oder einer medikamentösen Behandlung führt eine Haarverpflanzung zu dauerhaften und in den allermeisten Fällen befriedigenden Ergbnissen. Ungefähr 95% aller Transplantationen verlaufen erfolgreich.
Bei einer Eigenhaartransplantation unterscheidet man zwischen zwei bewährten Methoden, und zwar zwischen der Strip-Technik und der FUE-Methode. Während der Arzt bei der Strip-Technik einen behaarten Hautstreifen vom Hinterkopf entnimmt, werden bei der FUE-Methode einzelne Haare entnommen. Das findet unter Betäubung statt, daher fühlt der Patient auch keinen Schmerz. Vernarbte Stelle verheilen innerhalb kurzer Zeit. Die Wurzeln werden im Zuge einer Operation dann in die lichten Stellen des Kopfes eingesetzt. Allerdings fallen die eingesetzten Haare schnell wieder aus; erst nach etwa einem Jahr kann man das endgültige Ergebnis sehen; der Haarwuchs setzt an den kahlen Stellen wieder ein und an der Stelle, wo früher eine Glatze war, wird nun volles Haar gedeihen.
Diese attraktive Alternative zur medikamentösen Behandlung ist mittlerweile nicht mal erschreckend teuer - im Schnitt kostet eine Opertion zwischen 2000 und 8000 Euro. Wenn man bedenkt, dass die Berufschancen und die Partnersuche dadurch erleichtert werden könnten, dann dürfte so ein Schritt eine lohnende Investition sein.
Natürlich bedarf es hierfür eines guten Arztes. Eine gründliches Recherche nach Referenzen im Internet beispielsweise bietet eine wertvolle Eintscheidungshilfe. Nur seriösen Kliniken sollte sich der Patient anvertrauen, nur wenn er das Gefühl hat, gut beraten und über Risiken aufgeklärt worden zu sein, nur wenn ihm wohl dabei ist.
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