Chlorella – die Mikroalge mit Vitamingehalt
Bei Chlorella handelt es sich um eine Süßwasseralge. Bei dieser Algengattung besteht die Zellwand aus einem mehrschichtigen Cellulosegerüst. Eingelagert sind darin polymere Kohlenwasserstoffketten. Die Vermehrung der Chlorella geschieht vermutlich ausschließlich ungeschlechtlich. Eine Gametenbildung wurde jedenfalls noch nicht beobachtet.
Es gibt dabei unterschiedliche Arten dieser Süßwasseralge. Diese sind jedoch nicht direkt miteinander verwandt. Diese Algengattung ist dabei in der Natur sehr verbreitet. Gezielt kultiviert werden kann man Chlorella aber auch. Praktiziert wird die aus dem Grund, weil Chlorella für die Herstellung von Lebensmitteln verwendet wird, aber auch für Kosmetika und für Nahrungsergänzungsmitteln. Die Mikroalge enthält dabei Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Beta-Carotin, Carotin, Vitamin C, aber auch Provitamin A, Vitamin B2, aber auch Vitamin B6 und Folsäure und Vitamin B12, aber auch Magnesium, Selen und Zink, Eisen und Kupfer. Darüber hinaus aber auch Kohlenhydrate und Nukleinsäuren, sowie Biotin und Vitamin K. Aber auch aus der Alternativmedizin kennt man Chlorella. Und zwar wird es dort als Mittel für die Schwermetallausleitung verwendet – insbesondere während und nach der Entfernung von Amalgam. Deutschland verfügt seit 1999 über eine Produktionsanlage für diese so genannten Mikroalgen. Und zwar steht diese in Klötze/Altmark. In diesem Werk befindet sich ein 500 km langes Glasröhrensystem, in dem die Alge kultiviert wird.
Für die Erforschung der Photosynthese an der Chlorella gewann Melvin Calvin im Jahr 1961 den Nobelpreis. Die Mikroalgen gibt es dabei in Tablettenform. Chlorella gibt es aber auch in Pulverform zu kaufen. Die Mikroalge bindet Giftstoffe. In getrockneter Form kann Chlorella Giftstoffe dabei wie ein Schwamm aufsaugen. Grund hierfür ist der in Chlorella enthaltene Wirkstoff Sporopollenin.
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