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Cocktails

Cocktails kommen immer mehr in Mode, was vor allem an jener Generation liegt, die mit den heute kaum noch aufzufindenden Alkopops zusammen hängt. Jene Jugendliche, die zur Hochzeit der Alkopops diese konsumiert haben, sind nun einige Jahre älter und verfügen über die nötigen Mittel am Wochenende in Cocktailbars einzukehren. Doch Cocktails sind längst nicht mehr nur in solchen speziellen Bars zu finden, selbst in Gaststätten, Restaurants und sogar Kneipen sind sie heute in den meisten Getränkekarten zu finden. In der Regel fällt hier die Auswahl deutlich kleiner aus, die gängigsten Cocktails wie der „Sex on the Beach“ oder der „Caipirinha“ sind aber auch hier zu finden. Leider ist im Falle solcher Angebote das Preis-Leistungs-Verhältnis meistens alles andere als gut. Sind in einer Cocktailbar, bei richtiger Zubereitung und Dekoration die hohen Preise für Cocktails oft noch verhältnismäßig, trifft dies bei einem lieblos zusammengemischten Cocktail ohne die gewissen Feinheiten nicht mehr zu. Bereits beim ersten Blick kann man in der Regel feststellen ob der Barmann auch etwas vom Cocktails mixen versteht. So bieten sich gewisse Cocktails geradezu dazu an, als so genannter Schicht-Cocktail serviert zu werden, manche verlangen sogar unbedingt danach. Der „Tequila Sunrise“ ist zum Beispiel ein solcher Cocktail, der sogar seinen Namen dieser speziellen Technik des Cocktails mixen zu verdanken hat. Ein richtig zubereiteter „Tequila Sunrise“ sollte aus zwei Schichten bestehen, unten rot und oben gelb. Diesen Effekt erzielt man durch das so genannte „Floaten“, bei dem die letzte, rote Flüssigkeit erst ganz zuletzt in das Glas gegeben wird, so dass sich diese nicht mit dem Rest verbindet, sondern eine Schicht am Boden das Glases bildet. Eine solche Zubereitung ist beim „Tequila Sunrise“ auch angebracht, bedeutet Sunrise doch zu Deutsch Sonnenaufgang und genau so sollte dieser Cocktail auch aussehen. Ein weiterer Cocktail, der das Floaten nicht zwingend benötigt, sich aber ebenfalls sehr gut dazu eignet, ist der „Sex in the Beach“. Auch bei diesem Cocktail weisen die beiden Hauptzutaten, Orangensaft und Cranberrysaft, die Farben Gelb und Rot auf. In der Regel wird der „Sex on the Beach“ fertig gemischt als eine seicht-rote Flüssigkeit serviert und sieht nicht besonders ansprechend aus. Nutzt man jedoch die Technik des Floatens bei der Zubereitung, kann auch der „Sex on the Beach“ als zweifarbiger Schicht-Cocktail serviert und zu einer wahren Freude für die Augen werden. Weitere Tricks Cocktails ansprechender aussehen zu lassen ist zum Beispiel ein Zuckerrand am Glas, schnell gemacht und ohne große Kosten verbunden kann hiermit ein Cocktail deutlich aufgewertet werden. Solche Äußerlichkeiten sagen natürlich noch nichts über die verwendeten Zutaten aus und haben auch keinen großen Einfluss auf den Geschmack des Cocktails, sie können dem Gast aber die Möglichkeit geben bereits vor dem ersten Schluck einzuschätzen welche Mühe sich der Barmann mit der Zubereitung der Cocktails gegeben hat und schließlich gilt bei Cocktails die gleiche Weisheit wie beim Essen: Das Auge trinkt mit. Und wem die Preise für Cocktails in einer guten Bar zu hoch sind, sollte einmal überlegen das nächste Treffen mit Freunden einfach in die eigenen vier Wände zu verlegen. Die nötigen Cocktailrezepte findet man tausendfach im Internet oder dem Buchhandel und abgesehen von einem Cocktailshaker bedarf es keiner weiteren Ausstattung, auch eine Bottleparty, bei der jeder Gast etwas mitzubringen hat, lässt sich schnell und einfach in eine gelungene Cocktailparty verwandeln.


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