Computer & Internet

Rauswurf aus dem Googleindex

Ein Webmaster, der viel Zeit und Geld in sein Online-Kunstwerk investiert hat, möchte es niemals erleben müssen, dass Google seine Site aus dem Index verstößt. Da bei den meisten Sites gut 90 Prozent der Besucher über Suchmaschinen kommen, wäre ein Rauswurf der sichere Tod für Verkäufe und Werbeeinnahmen. Aber was tun, um seine Site bei Google wieder in den Index zu bekommen? Bevor man versucht, seine Website reindexen zu lassen, sollte man sich die Google Richtlinien genauer anschauen. Wenn man nicht gerade das Opfer von einem blackhatseo geworden ist, dann liegt der Grund für den Rauswurf meistens am Nichteinhalten dieser Richtlinien.

Folgende Fehler kann man machen:

Versteckte Texte:

Einige Webmaster können es einfach nicht lassen, und verstecken auf ihren Seiten Texte, indem sie diese die gleiche Farbe wie dem Hintergrund zuweisen. Natürlich ist es so möglich, die Suchmaschinen zu täuschen und mehr Besucher zu erhalten. Aber Vorsucht: Andere Webmaster, die mit Ihrer Seite in Konkurrenz stehen, können Sie mithilfe von Google Spamreport verpfeifen! Hinzu sind die Crawler von Google angeblich auch schon in der Lage, Farben miteinander zu vergleichen.

Versteckte Links:

Es gibt es Sites, die Porn spam-Links im Text per „display:none“ verstecken. Diese Links sind von Usern nicht einsehbar, aber Suchmaschinen können diese verwerten.

Cloaking:

Eine besonders raffinierte Methode ist das cloaking: Es wird eine Website für die menschlichen Besucher angefertigt und eine spezielle Seite für die Crawler der Suchmaschinen. Der Crawler sieht einen anderen Inhalt wie die Besucher und wird so getäuscht. Cloaking ist fast ein Verbrechen, welches sehr oft bestraft wird.

Keyword stuffing:

Normalerweise sollte die Keyworddichte bei 4 % liegen, alles über 15% dürfte man als Keyword stuffing bezeichnen. Es werden so Texte manipuliert, damit die Suchmaschinen diese Site um den Suchbegriff eine besonders hohe Relevanz gibt.

Duplicate conten:

Es gibt nicht wenige Webmaster, die viele Urls hosten, die alle den gleichen Content haben. Gibt jemand in einer Suchmaschine einen Suchbegriff ein, sollen am besten die ersten 10 Treffer nur mit Seiten des betrügenden Webmasters belegt sein.

Doorway-Sites:

Dies sind Webseiten, die speziell für Suchmaschinen gebaut wurden.

Wenn Sie also nun alle möglichen Fehler beseitigt haben, dann sollten Sie bei Google anfragen, ob Sie wieder in den Index aufgenommen werden können. Dies erreichen Sie über die Google Webmastertools.

Martin Hamann

Buchautor von dem Polizei-Buch Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht.

Webmaster@martin-hamann.de

Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite: