Stellenangebote und Telefoninterviews
Wenn ein Unternehmen Stellenangebote ausschreibt, dann ertrinken die Personalleiter wortwörtlich in Hunderten von Bewerbungsmappen. Zunehmend finden sich darunter sehr viele geeignete Kandidaten, sodass die Auswahl immer schwerer fällt. Doch die Zeit reicht meist nicht aus, um alle potenziellen Mitarbeiter zum Vorstellungsgespräch einzuladen, weshalb anderweitig eine Vorauswahl getroffen werden muss.
Viele Personaler greifen dann gerne auf das Telefon zurück. In Form eines Telefonates wird dann ein kurzes Interview mit dem Bewerber geführt. Deshalb sollte der Bewerber immer genau wissen, auf welche Stellenangebote er sich beworben hat und welche Unternehmen alles dahinter stecken. Erhält man dann tatsächlich einen Telefonanruf, so kann man das Unternehmen gleich der jeweiligen Bewerbung zuordnen.
Außerdem hat man dann schon den ersten Schritt in Richtung des neuen Jobs getan. Denn es werden nur Bewerber telefonisch kontaktiert, die auch Interesse geweckt haben. Durch das Telefoninterview wollen die Personaler herausfinden, ob der Bewerber kommunikativ und offen ist und wie er in ungewohnten, oft auch stressigen Situationen reagiert. Deshalb sollte man sich auch immer gut auf solche Anrufe vorbereiten.
Am besten lernt man den Lebenslauf auswendig. Lücken, die darin zu finden sind, werden besonders gerne angesprochen. Diese sollte man erklären können, wobei es hilfreich ist, die Antworten stichpunktartig schon einmal vorzuformulieren. So kann man dann ruhig und gelassen antworten und wird sicher einen guten Eindruck beim hoffentlich künftigen Arbeitgeber hinterlassen.
Weiterhin sollte man bedenken, dass auch die sprachlichen Kenntnisse der Fremdsprachen getestet werden, die man in der Bewerbung angegeben hat. Es kann also durchaus sein, dass der Personaler mitten im Gespräch anfängt, den Bewerber in einer Fremdsprache anzusprechen. Dann soll dieser seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und außerdem in einer völlig unverhofften Situation getestet werden. Auch hierauf gilt es sich entsprechend vorzubereiten.
Am besten sucht man sich einen ruhigen Platz für das Telefonat. Vorab kann man hier schon einmal Zettel und Stifte sowie den Terminkalender bereit legen, um sich während des Gespräches Notizen machen zu können. Denn ewiges Suchen nach diesen Utensilien hinterlässt oft den Eindruck, man sei nicht organisiert. Auch die vorformulierten Antworten sowie ein paar Infos über das Unternehmen sollte man hier bereit legen. Denn so kann man den roten Faden beim Telefonat selbst gar nicht mehr verlieren.
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