Geschirr
Das besonders unempfindliche und fast bruchsichere Arcopal-Geschirr wird bereits
Seit 1958 in einem besonderen Verfahren hergestellt.
Arcopal-Geschirr besteht im Gegensatz zu herkömmlichem Geschirr nicht aus Porzellan sondern aus extra gehärtetem Glas. Das Geschirr wird auf sehr hohe Temperaturen gebracht und anschließend schockartig abgekühlt. So erhält man eine außergewöhnliche Festigkeit. Arcopal-Geschirr wird komplett gehärtet und sollte nicht mit teilgehärtetem Geschirr verwechselt werden. Bei der Teilhärtung wird nur der besonders beanspruchte Glasrand gehärtet was aber zur Folge hat, dass wenn die Wölbung des Geschirrs einen Schlag bekommt, dieses genauso bricht wie herkömmliches Glas.
Hartglasartikel erreichen durch die besondere Herstellung eine bis zu fünffache Schlagfestigkeit gegenüber herkömmlichen Artikeln, durch die erhöhte Bruchfestigkeit verlängert sich die Lebensdauer des Geschirrs was besonders in der Gastronomie geschätzt wird.
Da es in der Gastronomie auch oft am Platz mangelt, um Geschirr, sauberes wie benutztes, abzustellen, gibt es auch Geschirrserien die exact auf diese Bedürfnisse zugeschnitten wurden. Es wurden Teller, Tassen und andere Geschirrteile in einer Form hergestellt, die perfekt auf einander gestapelt werden können. So dass viel weniger Platz benötigt wird, um die Massen an Geschirr unterzubringen.
Ein weiterer Vorteil des Arcopal-Geschirrs ist auch eine besondere Temperaturbeständigkeit, so werden Temperaturunterschiede von 135 C°, bei z.B. Erhitzen im Backofen und anschließendem Waschen unter kaltem Wasser, überstanden. Sie können also problemlos die Auflaufform aus Arcopal im Backofen erhitzen und gleich nachdem der Auflauf, das Gratin oder ähnliches auf dem Teller angerichtet worden ist, die Auflauform, so heiß wie sie ist, unter fließendem Wasser abspülen.
Wer kennt das nicht, bei üblichem Geschirr würde die Auflaufform sofort zerspringen.



