Armbanduhren mit Funk
Alle Uhren müssen irgendwie gestellt werden, auch Armbanduhren. Im Normalfall geschieht dies per Hand über ein Rädchen, das die Zeit mechanisch stellt, oder auf digitale Art per Knöpfchen. Seitdem es Uhren gibt, ist der Wunsch nach einer Uhr, die sich selber stellen kann und somit immer exakt läuft, zu hören. Jederzeit pünktlich erscheinen und keinen Termin versäumen, eine Maxime, die nicht jeder einzuhalten schafft, weil die Uhr mal wieder falsch läuft. Dies ist nicht nur in der Berufswelt fast unentschuldbar, sondern macht auch im Privatleben keinen guten Eindruck. Wer will schon zum ersten Date oder zu einem wichtigen Termin zu spät kommen? Des Rätsels Lösung liegt in den Funkuhren. Unter Funkuhren versteht man meist normale Uhren oder Armbanduhren, deren Zeit kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls nachgestellt wird. Per Funk erhalten die Funkuhren ein Signal, welches die Uhrzeit übermittelt. Dieses wird mit der aktuellen Zeit der Funkuhren verglichen und dann wird ggf. korrigiert. Nicht digitale Funkuhren haben dazu einen Motor eingebaut, der die Funkuhr schneller als es die normale Laufgeschwindigkeit vorgibt, auf die korrekte Zeit stellen kann. Aufgrund der weiterentwickelten Technik gibt es Funkuhren in vielen Farben, Formen und Größen, weil der technische Teil sehr klein gehalten werden kann. Daher ist dieses Prinzip auch in Funkarmbanduhren kein Problem. Der Usprung der Funktionalität der Funkuhren liegt in Mainflingen bei Frankfurt am Main. Im dortigen Institut befinden sich drei separate Atomuhren. Atomuhren basieren auf den Schwingen von Atomen. Weil diese mit hoher Genauigkeit gemessen werden können, entsteht hierdurch eine äußerst exakte Zeitangabe. Die 3 Atomuhren in Mainflingen arbeiten losgelöst voneinander. Per Abgleich aller drei Zeitangaben wird die Zeit errechnet. Die ermittelte Uhrzeit wird dann per Funkwellen ausgestrahlt. Das Signal sendet stets die Angaben für die nächste Zeitminute. Eingebaut in Funkuhren befindet sich eine Antenne, die das Signal empfängt. Nach den empfangenen Daten stellen sich dann die Funkuhren. Das passiert jedoch nicht in dem gleichen Intervall, in dem das Signal gesendet wird. Ein dauernder Abgleich mit dem Signal würde den kleinen Batterien keine lange Lebenszeit bescheren. Deshalb vergleichen Funkuhren ihre Zeit in der Regel einmal am Tag mit dem Signal.
Eine Uhr ist viel mehr als eine Zeitanzeige am Handgelenk. Eine Uhr
ist Accessoire, eine Frage des Stils – und für uns sogar ein
Lebensgefühl. Begeisterung für das Detail erschaffen wir seitdem
mechanische Uhren, die im wahrsten Sinne des Wortes schwer angesagt
sind. Wo in Quarzuhren federleichte Elektronik ohne Seele arbeitet,
„schlägt“ im Inneren unserer Produkte ein mechanisches Herz – und
soviel „Charakter“ sorgt für ein beeindruckendes Gewicht am
Handgelenk.
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